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Vom Selbstfindungstripp zum Traumberuf

Vom Selbstfindungstripp zum Traumberuf

Du studierst und weißt noch nicht konkret, was du später mit deinem Abschluss anfangen willst? Keine Sorge, du  bist nicht allein. Lass dich bei deiner Berufsorientierung ruhig etwas treiben. Dinge, die dich interessieren, kannst du weiter vertiefen. Tätigkeiten und Themen, mit denen du dich nicht wohl fühlst, kannst du nach und nach verwerfen. So könnte deine Reise aussehen mit dem Ziel Traumberuf:

 

1. Etappe: Lerne dich selbst kennen!

 

job4Was will ich eigentlich, was ist mir persönlich wichtig bei meinem ersten Job? Ist es ein hohes Gehalt oder eine möglichst sinnstiftende Tätigkeit? Bin ich ein Bürohengst oder will ich viel unterwegs sein? Brauche ich feste Strukturen oder kreativen Spielraum? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt auf dem Weg zum Traumberuf. Diese Ansätze bringen dich bei deiner beruflichen Orientierung weiter und helfen dir, dich und deine Bedürfnisse besser kennenzulernen:

 

  • Sprich mit Freunden und Verwandten, wie sie dich einschätzen und bringe die Antworten in Einklang mit deiner eigenen Wahrnehmung.
  • Gute Sparrings-Partner sind in der Regel auch die Carreer Services an deiner Hochschule. Sie setzen oft strukturierte Methoden ein, beispielsweise den Talentkompass oder Potenzialanalysen.

2. Etappe: Lote deine Möglichkeiten aus!

 

 job3Sprich mit möglichst vielen Menschen darüber, was sie beruflich tun, was ihnen daran gefällt, aber auch, was die unschönen Seiten ihres Berufs sind. Fange einfach in deinem Bekanntenkreis an. Auf themenbezogenen Messen und Kongressen triffst du Menschen, die bereits mitten im Berufsleben stehen und sich in der Regel sehr gerne ein paar Minuten nehmen, um dir Einblicke aus ihrem Alltag zu geben. Für Studenten ist die Teilnahme oft kostenlos oder zumindest vergünstigt. Darüber hinaus gibt es viele Branchen- und Nachwuchsnetzwerke, in denen du die Fühler ausstrecken kannst. Aber selbst ein Small-Talk im Zug kann dir wertvollen Input für deine berufliche Orientierung geben, halte einfach Augen und Ohren offen. Fragen, die du stellen kannst:

  • Was genau machen Sie eigentlich?
  • Wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?
  • Was lieben Sie besonders an Ihrem Beruf?
  • Gibt es auch Dinge in Ihrem Beruf, die Sie ungerne tun?
  • Wie viel Interaktion haben Sie mit Kunden und Kollegen?
  • Wie ist Ihr Entscheidungsspielraum?
  • Was tut sich aktuell in Ihrer Branche, gibt es Trends, die Ihre Arbeit beeinflussen?

Eine weitere Möglichkeit ist, gezielt Informationen aus Zeitschriften und dem Internet zu sammeln. Auf dem Internetportal Whatchado erzählen beispielsweise zahlreiche Personen aus Ihrem Arbeitsalltag, bei XING Campus siehst du hingegen, welche Berufe andere ergreifen, die das gleiche studiert haben wie du.

3. Etappe: Probiere dich aus!

 

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job5Irgendwann ist es an der Zeit, ins kalte Wasser zu springen und einfach mal loszulegen. Im Rahmen von Praktika oder Werkstudentenjobs bekommst du Einblicke in unterschiedliche Branchen und Firmenbereiche. Auch hier gilt: Sprich mit möglichst vielen Leuten über ihren Beruf und die Möglichkeiten im jeweiligen Unternehmen. Wie du das Beste aus einem Praktikum herausholst, kannst du hier nachlesen. Und wer weiß, vielleicht landest du ja schon während des Studiums genau dort, wo du hinwillst.

 

Reiseziel: Berufseinstieg im Traumberuf

Im Idealfall bringen dich diese drei Etappen direkt zum Ziel: Deinen Traumberuf. Denke aber daran, dass dein Einstieg ins Berufsleben nur ein Etappenziel ist und die Reise weitergeht. Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer bis zum Renteneinstieg beim gleichen Arbeitgeber bleiben und dann auch noch in einer ähnlichen Funktion, sind längst vorbei. Heute sind Karrierewege deutlich weniger geradlinig als noch vor einigen Jahren. Deine erste Entscheidung für einen Beruf oder eine bestimmte Branche ist also keine Einfahrt in eine Einbahnstraße oder gar Sackgasse. Du hast immer die Möglichkeit, dich neu zu orientieren und deine Reiseroute anzupassen. Nur eins ist wichtig: Dich auf den Weg machen!

Autorin: Constance Böhme, University Relations Manager bei XING Campus


Danke für das Lesen dieses Posts! Wir hoffen, Dich bald wieder auf unserem Blog wiederzusehen.
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