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Studentenunterkünfte: Vor – und Nachteile der verschiedenen Unterkunftsarten

Studentenunterkünfte: Vor – und Nachteile der verschiedenen Unterkunftsarten

Wenn ihr zum ersten Mal nächstes Semester aus eurem Haus auszieht, werden ihr vielleicht überrascht sein, wie viele Arten von Studentenunterkünften es für euch gibt.
Es gibt Universitätsunterkünfte mit Verpflegung und auch auch Studentenheime ohne Verpflegung, außerdem gibt es Studios und Ein-Zimmer Appartements, Wohngemeinschaften und Erasmus Häuser – und vielleicht habt ihr keine Ahnung, welche Studentenunterkunft die beste für euch wäre. Das kann ich gut nachvollziehen.

Ich denke, dass wir bei Uniplaces das alle nachvollziehen können. Wir waren alle mal in dieser Lage – und wir sind hier, um euch zu helfen. Wir haben eine einfache Anleitung zu verschiedenen Studentenwohnheimen für euch.

Studentenunterkünfte, um Leute zu treffen und Freunde zu finden: Studentenwohnheime

Ein Studentenwohnheim (im Englischen sagt man auch Halls of Residence, Student Halls, oder einfach Halls) ist meist ein ziemlich großes Gebäude mit mehreren Zimmern. Einige ältere Studentenwohnheime sind über große Flächen verteilt und haben nur ein oder zwei Etagen, aber jetzt werdet ihr eher hohe Gebäude mit mehreren Stockwerken finden. Sie sind ausschließlich an Studenten aus Wohnheimen gerichtet und haben eine großartige Atmosphäre – voller Energie und Leben. Wenn ihr vorhabt, ein dreijähriges Studium aufzunehmen, dann sind diese Studentenwohnheime eine sehr gute Option, viele Leute schon vom ersten Tag an kennen zu lernen.

Unterkünfte können in zwei Gruppen unterteilt werden: private Unterkünfte und “University Halls”. Private Unterkünfte gehören den Anbietern von privaten Wohnheimen. Andere Unterkünfte, meist “University Halls” genannt, werden von der Universität direkt geführt und in diesen wohnen nur Studierende dieser Universität. Private Wohnheime sind meist von höherer Qualität und in einem besseren Zustand. Es gibt außerdem eine viel größere Auswahl bei privaten Unterkünften.

Studentenwohnheime mit Verpflegung servieren entweder nur Abendessen oder drei warme Mahlzeiten. Vergesst nicht, das zu überprüfen.
In Studentenwohnheimen ohne Verpflegung kochen die Studenten/innen ihr eigenes Essen. Sie sind meistens ein bisschen günstiger als die Alternative, aber stellt euch darauf ein, dass ihr euch ungefähr fünf mal die Woche Essen zum Mitnehmen holen werdet (auch wenn ihr euch jetzt sagt, dass ihr jeden Abend kochen werdet!).

Ich habe vor ein paar Monaten einen Blog geschrieben, den ihr euch vielleicht anschauen wollt: Warum ich es geliebt habe, in einem Studentenwohnheim zu wohnen..

Unabhängigere Studentenunterkunft: Wohngemeinschaften

Es gibt buchstäblich Tausende Appartements auf dem Markt, die sich für Wohngemeinschaften eignen. Ich würde euch wärmstens empfehlen, die zu nehmen, die speziell für Studenten/innen sind. Ihr werdet in diesen mehr Freiheit haben: WG Parties werden erwartet und machen großen Spaß, ihr werdet kommen und gehen können, wie und wann ihr wollt und Freunde mitzubringen, ist immer cool, und noch mehr. Aber dieses Verhalten ist nicht immer gerne gesehen, wenn eure Mitbewohner am nächsten um sechs Uhr morgens aufstehen, einen Anzug anziehen und zur Arbeit gehen müssen.

Bei einige Studentenappartements ist alles inbegriffen und bei anderen müsst ihr zahlen, was ihr verbraucht. Es gibt sogar Appartements, wo es eine Begrenzung auf Rechnungen gibt. In diesem Fall müsst ihr einen Teil der Betriebskostenabrechnung bezahlen, wenn der Vermieter über einen bestimmten Betrag hinaus bezahlen muss.

Wenn ihr schon Freunde kennt, mit denen ihr zusammen ziehen wollt, dann schaut nach einem Appartement, wo jeder von euch ein Zimmer bekommt. Wenn ihr niemanden kennt, kein Problem, ihr könnt immer ein Einzelzimmer in einer WG finden. Kleinere Appartements (mit zwei oder drei Zimmern) ziehen meist ruhigere und ordentlichere Menschen an. Die großen (alles mit mehr als fünf Zimmern) sind bei den Erasmus Studenten/innen sehr beliebt und können etwas wilder sein.

Maria hat einen Artikel geschrieben, den ihr euch merken wollt, wenn ihr euch eine WG mieten wollt: Es ist ein Handbuch zum Überleben, wenn man mit anderen Studierenden zusammen lebt.

Studentenwohnheime für einsame Wölfe: eine eigene Wohnung

StudentIn sein bedeutet nicht, dass man mit vielen anderen Menschen leben muss, die man nicht kennt. Wo manche Menschen, diesen Teil des Auslandsstudiums sehr mögen, so gibt es auch viele Menschen, die es viel lieber mögen, wenn sie Ruhe, Bequemlichkeiten und Privatsphäre in ihrer Einzelwohnung haben.

Studios sind kleine Appartements mit nur einem Zimmer, und manchmal noch mit einem Badezimmer. Viele von ihnen haben eine kleine eingebaute Küche (oder Küchenzeile).

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Ein 1-Schlafzimmer Appartement ist größer. Das Schlafzimmer wird einfach nur ein Schlafzimmer sein und es wird eine Küche und vielleicht auch ein Wohnzimmer geben.

Ihr werdet so ordentlich oder unordentlich, so laut oder leise sein können, wie ihr wollt und ihr werdet nie vor dem Bad Schlange stehen müssen. Aber ihr dürft nicht vergessen, dass alleine zu wohnen, definitiv die teuerste der drei Möglichkeiten von Studentenunterkünften ist.

 

Danke für das Lesen dieses Posts! Wir hoffen, Dich bald wieder auf unserem Blog wiederzusehen.
Hat dir der Artikel gefallen? Falls ja, dann hinterlasse uns ein Kommentar. Und falls du eine Studentenwohnung suchst – oder jemanden kennst, der sucht – dann kannst du diese auf Uniplaces finden.

 

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