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“Nette Leute” sind nicht die letzten, sondern leben mietfrei

“Nette Leute” sind nicht die letzten, sondern leben mietfrei

Das Uniplaces Stipendium geht in die vierte Edition und wir nehmen immer noch Bewerbungen an! In den letzten drei Editionen haben wir Tausende von Euros an Studierende überall in der Welt vergeben, damit sie ihr Auslandssemester mit einem leichteren Gewissen bestreiten können. Die Gewinnern konnten in der Stadt ihrer Wahl studieren, ohne sich über ihre Miete Sorgen machen zu müssen. Sie reisten, lernten Leute aus verschiedenen Kulturen kennen, aber das Wichtigste was sie lernten, war, wie wichtig es ist, lieb zu sein, denn nein, die Netten sind nicht die Letzten, sondern leben ein ganzes Semester mietfrei. Schau dir einige Geschichten unserer vergangenen Gewinner an:

Maria

Eine gute Tat: Sie half einer viel jüngeren russischen Studentin, sich in die spanische Kultur einzufinden.

Maria

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich gab ihr ein paar Tipps, wie sie die Erste in den nie enden wollenden Schlangen der Ausländerbehörde sein würde und die Letzte in unserer Lieblingsbar; außerdem wie die sich keine Sorgen machen sollte, wenn sie an einem Regentag zu spät war, weil der Professor vermutlich doppelt so spät sein würde; und auch, wie man immer noch lächelt, auch wenn die spanischen Kommilitonen einem etwas zu nahe kommen, als es den eher kälteren und konservativeren Russen lieb ist.

Dank des Stipendiums konnte Maria durch Santiago de Compostela reisen und für eine Praktikumsprüfung für klinische Psychologie lernen. Sie glaubte, dass es unmöglich war, diese Reise alleine zu schaffen und die 8-12 Stunden, die sie täglich mit ihren Kommilitonen in der Bibliothek verbrachte, beweisen es. Und sie lernte Freunde für´s Leben kennen.

Stephanie

Eine gute Tat: Sie half einer Freundin mit einer seltenen Krebsart, eine Spendenkampagne ins Leben zu rufen.

Das Beste, was mir passierte, war, dass ich die Möglichkeit hatte, eine Kultur zu erleben, die sehr anders als meine ist, auch wenn die gleiche Sprache gesprochen wird. Es hat meinen Horizont auf so vielen Ebenen erweitert.

Stephanie reiste nach Barcelona und ihre Erfahrung mit einer neuen Kultur machte sie zu einer offeneren Person. Da sie von ihrer Familie und ihren Freunden getrennt war und die Distanz spürte, wusste sie sie noch mehr zu schätzen als vorher. Im Moment hilft sie einem Freund, an Geld zu kommen, damit er auch ins Ausland gehen kann.

Hrvoje

Eine gute Tat: Als ein aktives Mitglied des Erasmus Studenten Netzwerks wurde er zu einem “Buddy” für viele Erasmus Studierende.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dank dieses tollen Stipendiums hatte ich eine tolle Wohnung und war nie allein, denn ich lud immer neue und alte Freunde und Familie ein. Ich konnte meine alten Freunden und meine Familie unterbringen und sie meiner neuen internationalen Familie vorstellen, die ich im Ausland kennen gelernt habe und ermutigte sie, auch ins Ausland zu reisen und Bekanntschaften zu schließen.

Hrvoje studierte in Pecs, einer wunderschönen Stadt in Ungarn. Da er so viele Studierende aus verschiedenen Ländern traf, gewann er an Güte im Umgang mit kultureller Vielfalt. Während seines Aufenthalts, engagierte er sich bei ESN und sorgte dafür, dass die nächste Erasmus Generation es noch besser haben würde.

 

Celine

Eine gute Tat: Sie machte ein Video, um einen Freund zu unterstützen, der drei Jahre im Ausland studierte.

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The international environment offered by Lancaster University strengthened my capability to adapt myself to anyone. I feel blessed for what I learn here and what I discover everyday.

Das internationale Umfeld, das die Uni in Lancaster mir bot, hat meine Fähigkeiten gestärkt, mich an jeden anpassen zu können. Ich bin sehr dankbar für das, was ich hier lerne, und was ich jeden Tag erfahre.

Celine ist französisch-vietnamesisch und studierte im Ausland und diese Erfahrung hat dazu beigetragen, dass sie das Uniplaces Stipendium bekommen hat. Sie hilft Menschen mit kleinen Gesten, wann immer sie kann: kleine Sms, um Kommilitonen aufzuheitern, wenn die Klausurenphase beginnt und kleine Sit-Ins mit Freunden. “Verbreite Freundlichkeit”, ist ihr Rat. “Es kostet nichts und es ist es wert.”

Alexandra

Eine gute Tat: Sie brachte Kindern mit Behinderungen Musik und Englisch bei.

See Also

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Ich war überrascht, aufgeregt und skeptisch zugleich, als ich erfuhr, dass ich eine von 15 Menschen überall in der Welt war, die das Uniplaces Stipendium bekommen hat. Warum skeptisch? Vermutlich, weil du nicht wirklich erwartest, dass etwas Gutes aus deinen spontanen Entscheidungen kommt. Es stellte sich aber als sehr zuverlässig und hilfreich heraus! Alexandra reiste von Rumänien nach Groningen in den Niederlanden.

Das Uniplaces Stipendium hat es ihr möglich gemacht, in diesem kleinen Land zu studieren und sie musste sich keine Sorgen um Studiengebühren machen, was ihr die Studienzeit sehr erleichterte. Sie hatte die Zeit, zu erkunden, zu lernen, zu reisen, neue Leute zu treffen und Freundschaften fürs Leben zu schließen. Sie hat immer wieder ihren Kommilitonen und anderen Studierenden mit ihrem Studium geholfen. Sie gab ihnen Nachhilfe in mehreren Fächern.

Manuela

Eine gute Tat: Sie brachte palästinensischen Teenagern  in besetzten Gebieten Englisch bei.

Es war ein Privileg, hier in Glasgow zu sein und an einer tollen Uni zu studieren. Ich habe gelernt, dass noch so viel zu entdecken und zu erfahren gibt, und dass ich meinen Horizont erweitern muss.

Die Brasilianerin Manuela reiste zur Uni in Glasgow (Schottland), um dort ihre Auslandserfahrung zu machen. Das regte ihren Abenteuersinn an und führte dazu, dass sie jeden Tag versuchte, zu einer besseren Version ihrer selbst zu werden. Sie vollbringt immer wieder kleine gute Taten, wie den Meinungen anderer Leute lauschen und sie respektieren. Das ist etwas, “was wir alle tun sollten”.

Elena

Eine gute Tat: Sie repräsentierte die Studierende ihrer Uni im Staatsrat der Medizinstudenten/Innen.

Elena

Es war eine der besten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Du kommst in einem Land an, das ganz anders ist als deins. Du hast Angst und fühlst dich alleine, aber dann wird es zu deinem Zuhause. Es verändert dein Leben. Nur Studierende, die Erasmus machen, können das nachvollziehen.

Elena studierte in Slowenien und bereiste während ihres Auslandsaufenthalts zahlreiche Städte in sechs verschiedenen Ländern Europas. Alleine zu wohnen und eine fremde Sprache zu sprechen machte sie zu einer unabhängigeren Person und sie glaubt, dass man sich “mit jeder Person, die man trifft, verändert” und man behält “einen kleinen Teil von ihnen”. Elena dokumentierte ihre Erasmuserfahrung auf ihrem Youtube Kanal!

Fernando

Eine gute Tat: Er arbeitete mit ESN zusammen, um Studierende in Sevilla zu integrieren.

Fernado

Dank des Uniplaces Stipendium hatte ich die Chance, viele verschiedene Orte in Deutschland und in den Nachbarländern, wie Belgien oder Niederlande zu bereisen.

Fernando reiste nach Bochum (Deutschland), um dort sein Erasmus zu machen. Er sagte, dass er seinen Horizont jetzt, da er viele Menschen aus verschiedenen Kulturen kennen gelernt hat, erweitert hat. Nun reist er noch lieber in andere Länder. Er hilft seinen Kommilitonen auf seinem Youtube Kanal Ferasmus immer wieder mit ihrer Erasmus Erfahrung.

Julia

Eine gute Tat: Sie betreute Lehrprojekte in Peru und in einer Favela in Rio de Janeiro.

Julia

Ich wurde mit vielen Dingen zum ersten Mal konfrontiert: von meinen Eltern und meinen Freunden für ein Semester getrennt sein, in einem Land sein, wo ich die Sprache nicht sehr gut sprach und ich musste auf meine Wohnung achten.

Julia, eine weitere brasilianische Studentin verbrachte ihr Auslandssemester in Paris. Sie fühlte sich ermächtigt und viel selbständiger als sie dachte und sie lernte, dass sie sich auf sich selbst verlassen konnte, sie Herausforderungen zu meistern. Eine der besten Dinge ihres Austausches war, dass sie die Möglichkeit hatte, Menschen von überall in der Welt zu treffen und zu erfahren, wie verschieden und trotzdem ähnlich wir sind.

Ana Clara

Eine gute Tat: Sie arbeitete bei einem “NGO” für Bildung in Brasilien, wo sie den Kindern aus den Favelas Englisch beibrachte.

Das Beste, was mir während meines Austauschs passierte, war, dass sich meine Wahrnehmung der Welt veränderte, besonders, weil ich verschiedene Kulturen und Bräuche kennen gelernt habe. Ich bin Uniplaces sehr dankbar für diese Erfahrung, denn ich habe nicht nur ein tolles Semester im Ausland verbracht, sondern wurde auch angeregt, Menschen zu helfen.

Ana Clara Akra verbrachte ihr Auslandssemester in Porto, Portugal. Auch wenn sie in den Favelas keinen Englischunterricht mehr geben konnte, nahm sie sich immer noch Zeit dafür, in öffentlichen Schulen in Porto über die brasilianische Kultur zu sprechen. Sie hat jetzt überall in der Welt Freunde und da sie das Stipendium von Erasmus gewann und keine Miete zahlen musste, konnten ihre Eltern ihr mit einer Reise nach Marokko unter die Arme greifen.

Bewirb dich jetzt, um ein Semester lang mietfrei zu wohnen!

Das Uniplaces Stipendium hat den Gewinnern mehr bedeutet als nur ein mietfreies Semester. Alle Gewinner – und vermutlich die meisten Teilnehmer/innen – haben während ihres Studiums im Ausland viel über sich selbst gelernt: sie haben zum ersten Mal Unabhängigkeit geschnuppert; sie wurden offener gegenüber Menschen aus anderen Kulturen; die Wichtigkeit von Freundschaften verstärkte sich, weil sie von der Familie und Freunden getrennt waren; sie fühlten sich ermächtigt, weil sie sich neuen Herausforderungen stellten; ihre Abenteuerlust wurde angeregt und ihre Liebe für´s Reisen verstärkt; und letzten Endes sind sie persönlich gewachsen und scheuen sich nicht davor, denen zu helfen, die es brauchen.


Danke, dass du diesen Blog gelesen hast!

Hast du einem Kommilitonen geholfen? Dann erzähl uns darüber und bewirb dich für ein Uniplaces Stipendium, damit du ein Semester mietfrei wohnen kannst! Und vergiss nicht, wenn du eine Studentenunterkunft in Europa brauchst, dann wirst du das perfekte zweite Zuhause auf  Uniplaces finden.

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