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10 Emotionen während der Klausurenphase

10 Emotionen während der Klausurenphase

Es kann ziemlich hart sein, sich auf die Klausuren vorzubereiten. Für manche könnte es sogar die schwierigste Zeit im Jahr sein. Ob dir vor der Klausurenphase graut oder nicht, diese Zeit hat definitiv ihre Höhen und Tiefen. Hier sind 10 Emotionen, die du während der Klausurenphase durchmachst.

 

1. Optimismus

“Ich habe alles unter Kontrolle. Ich habe noch drei Wochen bis zu den Klausuren!” Du hast dich das ganze Semester lang vorbereitet, nun ist deine Chance da, zu beweisen, wie viel zu weißt. Auch wenn du noch nicht alles durchgegangen bist, denkst du, dass du bereit bist für die Herausforderung!

 

2. Angst

“Oje, oje.” Wenn du die ganzen Kapitel durchgehst, die du lernen musst, tropfen deine Hände und Handflächen nur so mit Schweiß. Aber es wird nur noch schlimmer, wenn du an das Buch denkst, in das du bis jetzt noch nicht einmal reingeschaut hast. Es schwirren Fragen durch deinen Kopf, wie “Habe ich diesen Kurs überhaupt besucht?” und du siehst schon, dass du ein Leben lang in der Bibliothek verbringen musst, um das Versäumte nachzuholen. Aber das Ganze wird noch schlimmer, als du Herrn Oberschlau neben dir siehst, der die gleichen Bücher durchschaut und alles unter Kontrolle zu haben scheint. Nochmal “Oje, oje”.

 

3. Ständige Sorgen

Jetzt, da du eine Woche hattest, um herauszufinden, was du alles nicht weißt, ist es nun an der Zeit, dass du deine Stunden noch unproduktiver füllst, indem du dir ständig Gedanken darüber machst, ob du es schaffen wirst oder nicht. Deine Mittagessen und Kaffeepausen verbringst du damit, dich zu beschweren, auf deiner Pendelstrecke benimmst du dich wie ein(e)  beleidigter(e)  Stummer(e) und nachts bist du wach, weil du über alles nachdenkst, was die letzten zehn Jahre passiert ist, von deinen Entscheidungen bis zu den peinlichen Situationen.

 

4. Paranoia

Es ist an der Zeit, sich keine Sorgen mehr zu machen und einfach gleich in eine Krise zu verfallen! Fragen werden gestellt, wie “Was hat das alles zu bedeuten?”, “Warum mache ich das hier überhaupt?” und “Was kam zuerst, das Ei oder das Huhn?” Verbringst du deine Morgenstunden so? Du leidest unter eine Art “Truman Show” Kater und fragst dich am Ende des Tages, ob 2+2 wirklich 4 ist und gibst es in den Taschenrechner ein, nur, um sicherzugehen.

 

5. Langeweile und Prokrastination

Um deiner existentiellen Krise zu entkommen, suchst du nun nach anderen Dingen, die du tun kannst. Bevor du dich versiehst, wachst du in einem verwirrten Zustand auf, nachdem du vier Stunden damit verbracht hast, dir Katzen Gifs, Hunde Meme und Artikel über die wilde Tierwelt in Lettland auf Wikipedia anzuschauen.

 

6. Putzwahn

Genug mit der Prokrastination. Es ist an der Zeit, deine Umgebung zu ändern und produktiv zu werden. Hören sich ein paar effziente Stunden in deinem Studentenwohnheim nicht gut an? Dort ist es schließlich ruhig und du hast unbegrenzten Zugriff zu Instant Kaffee. Du hast 10 Minuten gearbeitet und dann fällt dir auf, dass dein Zimmer wie ein heruntergekommener Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg aussieht. Außerdem sind deine Klamotten vor lauter Schweiß schon steif und vom Ofen wollen wir lieber gar nicht erst anfangen, denn der sieht wie etwas aus Pompeji aus. Plötzlich holst du deinen Besen zum ersten Mal in diesem Semester raus. Und deine Module? Schon vergessen.

 

7. Der Gordon Ramsey Moment

Nachdem du das ganze Apartment sauber gemacht und das Hemd gebügelt hast, das du in vier Monaten unbedingt für die Abschlussfeier brauchst, kannst du dich endlich hinsetzen. Gut gemacht, Buddy. Dann denkst du dir, dass du etwas machen solltest, das du schon lange nicht mehr gemacht hast: Ein leckeres und gesundes Essen kochen. Du hast es dir schließlich verdient. Als du dein Hühnchen und deinen Brokkoli auf deinen Teller tust, ist es schon 19 Uhr. Und wie weit bist du mit deinem Buch? Immer noch auf Seite 3.

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8. Bestreitung

“Nein, sie findet gar nicht statt!” Du wirfst deine Papiere in den Müll und nimmst deinen Kalender raus mit dem verzweifelten Versuch, jede Spur einer Klausurenvorbereitung auszulöschen. Du startest sogar einen Versuch, deine Identität zu ändern und malst á la Clark Kent eine Brille auf deinen Personalausweis, die deine Mutter stolz machen, aber Michelangelo zum Weinen bringen würde. Aber positiv gesehen, machst du nun das erste Mal seit Wochen eine Sache richtig!

 

9. Widerwillige Akzeptanz

Es ist Zeit, den Tatsachen ins Gesicht zu sehen. Du musst fertig werden. Widerwillig holst du deinen Kalender aus dem Mülleimer und zählst die Tage bis zur Klausur und stellst fest, dass du noch Zeit hast. Jetzt geht´s um alles. Du legst lange Überstunden und Nachtschichten ein, damit du die verlorene Zeit aufholst. Endlich hast du es geschafft und du bist bereit!

 

10. Freiheit

Du gibst deine letzte Klausur ab und Erleichterung durchströmt deinen Körper – es ist so, als könntest du wieder atmen. Kein Stress mehr, keine Nachtschichten mit Koffein und keine Bücher mehr für einige Monate. Du kannst dich entspannen, dir Zeit für dich selbst nehmen und die Klausurenparties genießen. Das hast du dir verdient!


Durch welche Emotionen bist du während deiner Klausurenphase gegangen? Hinterlasse uns hier einen Kommentar!

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