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Dein “Erst -Jahres Ich” versus dein Letz- Jahres Ich”

Yael Brunnert

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Während deiner Fresher‘s Week (Ersti-Woche), auf die du dich schon lange gefreut hast, und während der Willkommens-Tage wirst du überall enthusiastische Erstjahres- Studenten sehen, die alles mit Begeisterung anschauen. Doch die Studenten im letzten Jahr schauen diese an und denken nur, wartet es ab, so sieht dein Ich im ersten Jahr aus, aber bald siehst du so aus wie ich im letzten Jahr.

Erste Veranstaltungen

Dein Ich im ersten Jahr

Wie geht das Zitat noch mal? Mach’s richtig oder geh nach Hause! Warum solltest du nur zwei oder drei Nächte Party machen, wenn du diese Woche jede Nacht weggehen kannst und mit all den Erstis, die das ultimative Studentenleben erleben wollen, feiern kannst? Es ist kein Thema, wenn du immer erst um 4:00 Uhr morgens nach Hause kommst, du stehst einfach morgens wieder auf und fängst von vorne an.

Dein Ich im letzten Jahr

Aus dem Weg gehen, aus dem Weg gehen, aus dem Weg gehen. Koste es, was es wolle. Diese Woche kommt dir ewig vor, der Lärm um dich herum macht dich fertig, während du versuchst, deine Bachelor Arbeit zu schreiben und da wäre ja noch die Sache mit dem Finale der Game of Thrones Staffel. Und dann kommt noch dazu, dass du mit Erstis in derselben Wohnung wohnst. Dir bleibt nichts anderes übrig, als in deiner Wohnung zu überwintern, bis der Lärm aufgehört hat.

Freundschaften schließen

Dein Ich im ersten Jahr

“Echt, du magst auch *füge hier eine obskure Indie Rock Band ein*?! Ich auch! Wir haben soviel gemeinsam!” Einen Freund in deiner ersten Woche zu finden kann wirklich so einfach sein. Du wirst Leuten am Anfang immer auf diese oder andere Weise näher kommen.

Dein Ich im letzten Jahr

Du hast inzwischen deinen Freundeskreis, aber du stellst dich immer noch gerne neuen Leuten vor– Aber jetzt bist du auf jeden Fall weniger betrunken und hyperaktiv, als dein früheres Ich, das noch jeden umarmt hat, wenn es sich vorgestellt hat. Diese Freundschaften werden vermutlich länger halten, als die, die du in der ersten euphorischen Woche gemacht hast.

Mitbewohner/innen

Dein Ich im ersten Jahr

Die ersten Freunde, die du machen wirst, werden dich auf deinen Partys begleiten und auch sehen, wie du deine kleinen Zusammenbrüche hast, wenn du es nicht schaffst, dir etwas zu kochen. Sie sind da für dich, wenn du dich über die kleinen Dinge beschwerst und sie sind auf deiner Kurzwahl. Du liebst sie einfach über alles… Bis sie ihr dreckiges Geschirr viel zu lange in der Spüle lassen.

Dein Ich im letzten Jahr

Endlich bist du aus dem Studentenwohnheim ausgezogen und hast jetzt eine WG mit deinen besten Freunden. Du musst dich nicht mehr länger mit Leuten rumschlagen, die du nicht magst. Du glaubst, dass du jetzt ein friedliches Jahr und eine gute Zeit haben wirst. Bist du dann aber merkst, dass die, die sich am besten kennen, sich auch tierisch auf die Nerven gehen können.

Outfits

Dein ich im ersten Jahr

Wer hat gesagt, dass der Weg zu deiner Vorlesung keine Modenschau ist? Es ist definitiv eine, wenn du nicht weißt, wem du begegnen wirst! “Dress to impress”, wie die Engländer sagen, denn wer weiß, wer dir entgegenkommt. Du machst dir also viel Mühe, dass deine Haare perfekt sind und dein Outfit passt.

Dein Ich im letzten Jahr

Es ist total o. k. (naja, verbreitet zumindest) deine Vorlesung mit ungekämmten Haaren und Jogginghose zu besuchen. Immer perfekt auszusehen, ist einfach keine Priorität mehr. All die schlaflosen Nächte, wo du arbeiten musstest, haben dazu geführt, dass dir dein Aussehen nicht mehr so wichtig ist. Zählt es, wenn du deine Haare kämmst, bevor du aus dem Haus gehst?

Vorlesung

Dein Ich im ersten Jahr

Du bist einfach viel zu begeistert, endlich etwas über das Fach zu lernen, das dich wirklich interessiert, dass du minutiös jedes Wort, dass der Professor sagt, mitschreibst. Für diejenigen von euch, die alles 110 % machen, ihr habt sogar ein Aufnahmegerät auf dem Tisch des Professors positioniert und löchert ihn nach der Vorlesung mit Fragen.

Dein Ich im letzten Jahr

Du hast schon viel zu viele Vorlesungen geschwänzt und du weißt gar nicht mehr, was du alles verpasst hast. Im Unterricht starrst du viel an die Decke, weil du weißt, dass am Ende der Woche sowieso alles wiederholt wird.

Hausaufgaben

Dein Ich im ersten Jahr

Eins mit Sternchen für all deinen Elan, den du in jede einzelne Hausarbeit steckst. Naja, zumindest die, die du am Anfang des Jahres schreibst. Denn für die meisten von euch, zählen die Noten im ersten Jahr nicht; Dies ist die Phase, wo du dich noch an die Uni gewöhnst. Du wirst dich im nächsten Jahr anstrengen und härter arbeiten.

Dein Ich im letzten Jahr

Du versinkst in einem Berg von Arbeit und die Abgabe kommt immer näher. Jede Minute ist zu kostbar, um sie zu verschwenden. Ist das tatsächlich das erste Mal in dieser Woche, dass du die Vorhänge zurückgezogen hast? Wahrscheinlich. Jeder zehnminütige Trip zum Kühlschrank bedeutet zehn kostbare Minuten, die du an deiner Bachelor Arbeit hättest arbeiten können.

Aktivitäten neben der Uni

Dein ich im ersten Jahr

Du musst zu deiner Schande gestehen, dass du viel zu viele Dinge, die es für umsonst gibt, hast mitgehen lassen und dich für jeden Club angemeldet hast – Mensch versus Zombie? Der Käse Club? Wo muss ich mich anmelden? Auch wenn es nur eine Frage der Zeit ist, bis du dich dazu entschließt, diese Clubs nicht mehr zu besuchen.

Dein Ich im letzten Jahr

Du hast es geschafft, ein oder zwei Clubs bei zu behalten; einer von denen ist vermutlich ein akademischer Club. Du hilfst vielleicht auch andere Clubs zu leiten und auch Events zu organisieren, die das Jahr über stattfinden.

Party machen

Dein Ich im ersten Jahr

Es waren viel zu viele betrunkene Nächte und Kneipentouren, um sie zu zählen… Du kannst dich also jetzt auf die Liste für eine Lebertransplantation eintragen. Deine Wochen sind damit erfüllt, dass du bis spät in die Nacht feiern gehst, bei deinen Freunden vor trinkst und auf der Tanzfläche Schaden anrichtest. Nichts macht dich müde!

Dein ich im letzten Jahr

Du hast deine Tanzschuhe und deine Fähigkeit Kurze zu trinken für bequeme Joggingkleidung und das Schreiben deiner Bachelorarbeit eingetauscht. Auch wenn du mal ein bisschen Zeit hast, bist du zu müde, um dich schick zu machen, also gehst du in Jeans und Turnschuhen tanzen.

Essen

Dein Ich im ersten Jahr

Die Realisation, dass du nicht im Stande bist, etwas Köstliches zu kochen, trifft dich hart. Irgendwann gibst du auf und machst Gebrauch von dem Angebot von Domino’s, wo es am Dienstag zwei Pizzen für den Preis von einer gibt. Und auch der Konditor in der Stadt hat dein volles Vertrauen.

Dein Ich im letzten Jahr

Du hast endlich die Fähigkeit erlangt, etwas Anderes als Nudeln aus der Dose zu kochen. Du kannst Steak, Pasta mit Hühnchen und natürlich auch Makkaroni mit Käse, Mac’n’Cheese, wie die Amerikaner sagen, machen. Du und deine Mitbewohner richten auch Abendessen bei euch aus und ihr wechselt euch mit dem Kochen ab. Obwohl dich das nicht davon abhält, ab und an auch etwas Fettiges zu bestellen, wenn du deine Gelüste um 3:00 Uhr morgens hast.

Alkohol trinken

Dein Ich im ersten Jahr

Alkohol: Essenziell. Der Worte sind genug gesprochen.

Dein Ich im letzten Jahr

Alkohol: Essenziell. DerWorte sind genug gesprochen.

Das Ende des Jahres

Dein Ich im ersten Jahr

Ist das Jahr wirklich schon rum? Du kannst es kaum abwarten, dass die Klausuren vorbei sind und du endlich in den Urlaub nach Barcelona oder Amsterdam mit all deinen Freunden von der Uni fliegen kannst oder auch nach Hause fahren kannst, um deine alten Freunde wiederzusehen. Lass das Sonnenbaden beginnen!

Dein Ich im letzten Jahr

Es gibt nichts, das du lieber möchtest, als die Uni niemals  zu verlassen. Wer möchte schon erwachsen werden, wenn es einem als Student so gut geht? Nach der Uni ins Berufsleben einzusteigen mit all dem Geld, das du noch zurückzahlen musst, erschaudert dich. Nein, danke.

Dieser Blog wurde von Annie Thomsen, der Bloggerin bei  Uni Baggage verfasst.


Danke, dass du diesen Blog gelesen hast!

Was ändert sich noch zwischen deine Ich im ersten und im letzten Jahr? Hinterlasse uns einen Kommentar und vergiss nicht, wenn du eine Studentenunterkunft brauchst, dann wirst du das perfekte zweite Zuhause auf Uniplaces finden.

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