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10 Tipps für die Klausurvorbereitung

Kerstin Meergans Papadopoulos

Kein Weg führt an den Klausuren zum Semesterende vorbei, sie stehen oft schneller vor der Tür als einem lieb wäre. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass die Klausurenphase nur aus schlaflosen Nächten bestehen muss. Mit der richtigen Herangehensweise und Vorbereitung schaffst du es nicht nur gute Leistungen zu erzielen, sondern auch Stress, Angst und Selbstzweifel zu reduzieren. Hier sind 10 Tipps, wie du dich besser auf Tests und Klassen-Präsentationen vorbereiten kannst:

1. Plane genug Zeit ein

Lass es nicht soweit kommen, dass du auf den letzten Drücker fünf Fächer gleichzeitig lernen musst! Für manche Studenten mag das machbar sein, aber für die meisten von uns ist das nicht der beste Weg, um mehrere Prüfungen in einem kurzen Zeitraum mit einigermaßen zufriedenstellenden Ergebnissen zu bewältigen. Damit man rechtzeitig anfängt, mach dir am Besten am Anfang vom Semester einen Zeitplan. Für manche Fächer muss mehr Zeit eingeplant werden, für Andere weniger – du musst für dich die Balance finden, damit du nicht zwei Tage vor der Klausur in totale Panik gerätst. Der Durchschnittsstudent fängt vermutlich circa eine Woche vor dem Klausurtermin zu lernen. Vergiss nicht noch Zeit für das Zusammenfassen einzuplanen – also Zeitmanagement ist alles! Stelle auch sicher, dass du weißt  wo und wann die Prüfung stattfindet.

2. Halte deinen Arbeitsplatz ordentlich

Chaos auf dem Schreibtisch, Chaos im Kopf? Stelle sicher, dass du auf jeden Fall genug Platz hast, um deine Lernunterlagen auszubreiten. Falls du mit Notizen, deinem Laptop plus Lehrbüchern arbeitest, sollte dein Schreibtisch auch genug Platz dafür hergeben. Hast du genug Licht? Ist dein Stuhl bequem? Sind deine Computerspiele oder sonstige Ablenkungen auch weggesperrt? Du solltest dich an deinem Lernplatz wohl fühlen aber gleichzeitig auch möglichst fokussiert sein weit weg von allen Ablenkungen! Für manche heißt das völlige Stille, für Andere bedeutet das leise Hintergrundmusik. Die Einen brauchen alles ganz aufgeräumt und organisiert, um sich zu konzentrieren, die Anderen brauchen einen vollen Schreibtisch. Überleg was dir am Besten hilft und nimm dir auch die Zeit deinen Arbeitsplatz dementsprechend einzurichten.

3. Benutze passende Lernmethoden

Es gibt unzählige Methoden einen Stoff einprägsam aufzubereiten. Viele Studenten benutzten Karteikarten, Tutorials und Erklärvideos auf Youtube oder Visualisierung durch Diagramme oder Statistiken. Um herauszufinden wo deine Lücken sind versuche alles aufzuschreiben, was du über eine Thema weißt – ohne Unterlagen. Der kleine Selbsttest kann dir vor Augen führen, was aus den Vorlesungen hängen geblieben ist und welche Themen noch intensiv bearbeitet werden müssen. Versuch dir bei komplizierten Wörtern Eselsbrücken zu machen. Manchmal helfen auch Zeichnungen wie bei dem Gesellschaftsspiel Activity. Such dir ein paar Kommilitonen und macht euer eigenes Activity mit klausurrelevanten Begriffen.

4. Altklausuren und Mitschriften von Anderen nutzen

Versuche alte Prüfungsunterlagen in die Hände zu kriegen! Wir wissen alle: Professoren machen sich selten die Mühe eine Klausur komplett neu zu konzipieren und orientieren sich oft an alten Materialien. Oft besitzen die Fachschaften ein Sammelsurium an alten Lernunterlagen oder du fragst mal deinen Dozenten selbst oder in der Bibliothek nach Altklausuren! Das Zeitalter des Internets bietet dir noch eine weitere Möglichkeit! Diverse Plattformen wie zum Beispiel Studydrive erleichtern dir den Lernalltag. Die Webseite bietet Zusammenfassungen und Mitschriften von mittlerweile fast allen Universitäten und unzähligen Kursen in Deutschland. Alle Lernmaterialien können ganz easy kostenlos heruntergeladen werden! Also warum sich die zusätzliche Mühe machen, wenn jemand anders schon Vorarbeit geleistet hat?

5. Erklär es Anderen

Eltern und Geschwister sind meistens in der Prüfungsphase besonders nett und verständnisvoll. Nutze das zu deinem Vorteil und lass dir beim Lernen helfen. So wie früher Vokabeln abgefragt wurden – ja das war super nervig, aber letztendlich sehr effektiv – kannst du in deinem Studium dich über den Stoff abfragen lassen und deiner Familie und deinen Freunden schwere Themen erklären und sie damit auch noch beeindrucken. Das wird dir helfen, dir alles selbst im Kopf zurecht zu legen und auch zu testen ob du wirklich alle Bereiche verstanden und wiedergeben kannst.
 

6. Organisiere Lerngruppen

Um soziale Kontakte und Lernen unter einen Hut zu bekommen, lad doch einfach deine Kommilitonen zum Lernen ein. Die Gruppe sollte nicht zu groß sein, damit auch tatsächlich etwas für die Uni gemacht wird. Unklarheiten und Fragen können am Besten mit den Leuten, die im selben Boot sitzen bewältigt werden – geteiltes Leid ist halbes Leid. Hol dir wenn’s geht auch Studenten aus höheren Semestern dazu und lerne aus deren Erfahrung.

7. Mache genug Pausen

Es ist ein Irrglaube zu denken, je mehr Stunden man sich mit einem Thema auseinandersetzt desto mehr bleibt auch hängen. Wenn du auf einen Marathon trainieren willst, versuchst du doch auch nicht 24 Stunden am Tag zu laufen. Studien haben gezeigt, dass das Gedächtnis für längere Zeit etwas behält, wenn genug Pausen gemacht werden. Natürlich ist jeder anders und man entwickelt seine eigene Routine, wichtig ist immer zumindest eine größere Pause einzuplanen, damit der Kopf auch mal komplett abschalten kann. Man braucht auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man mal ein oder zwei Stunden rausgeht und die Sonnenstrahlen genießt, Vitamin D ist auch wichtig für ein gesundes und arbeitsfähiges Gehirn!
 

8. Essen und Trinken nicht vergessen

Wer kennt es nicht: man futtert sich nur durch den Tag und verbringt die meiste zeit vor dem Kühlschrank oder man vergisst es vor lauter Stress komplett zu essen. Aber aufgepasst – falls du zu den Vergesslichen gehörst: für eine warme Mahlzeit sollte auf jeden Fall Zeit sein. Die Nahrungsaufnahme hat erheblichen Einfluss auf das Energieniveau und die Konzentration – die Rede ist nicht von Junk-Food. Lebensmittel wie Fisch, Nüsse, Joghurt und Heidelbeeren unterstützen das Gedächtnis besonders. Das gleiche gilt auch für den Tag der Prüfung – iss auf jeden Fall eine Mahlzeit vor der Prüfung, idealerweise mit Lebensmitteln, die zwar hohen Energiegehalt haben aber den Blutzucker nicht zu sehr in die Höhe schießen lassen. Denn nach etwa einer Stunde ist dieser wieder im Keller. Genügend trinken ist natürlich immer wichtig, um hydriert zu bleiben und das Gehirn auch maximale Leistung erbringen kann. 2 bis 3 Liter Wasser am Tag sollten ausreichen.

9. Genug schlafen

Mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht sollten drin sein. Das Gehirn absorbiert zwar kurz vor dem Einschlafen Informationen besonders gut, allerdings wirst du den nächsten Tag nicht sinnvoll nutzen können, wenn du zu müde bist. Also lieber genug schlafen, vor dem zu Bett gehen nochmal alles wiederholen und während dieser Zeit sagst du dir: “Morgen werde ich hart arbeiten in einem ruhigen und entspannten Zustand”.

10. Keep Calm

Keine Panik – vor allem nicht in der Prüfung! Auch wenn du auf den ersten Blick von dem Test überwältigt bist, denk immer daran ruhig zu atmen. Wenn eine Frage zu hart erscheint, beantworten erst andere Fragen, die du beantworten kannst, dann kehre später zu den Aufgaben zurück, die du leer gelassen hast. Achte auch immer darauf wie viele Punkte die einzelnen Aufgaben kriegen und verbring nicht zu viel Zeit mit kleinen Teilaufgaben die eh nur wenige Punkte wert sind.

Viel Glück und viel Erfolg in deiner Prüfung!!!


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