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Berlin

10 Fakten, die du vermutlich nicht über Berlin wusstest

Sakhita Sharma

Mach Platz, New York – Berlin wird schnell zu der Stadt, die niemals schläft. Berlin hat 4,5 Millionen Einwohner, außerdem kommen 3,5 Millionen Menschen aus 190 Ländern in die “Graue Stadt” auf der Suche nach freiem Hedonismus 24 Stunden am Tag.Aber egal, was diese Zeilen aussagen mögen, Berlin ist immer noch eine Schatzkiste, die darauf wartet, entdeckt zu werden. Die Stadt ist voller Geheimnisse und kleinen Rätseln und man kann ihre Wahrheiten am besten auf den Straßen entdecken.Wenn du neu in der Stadt bist, dann habe ich hier kurz 10 Fakten, die du vermutlich nicht über Berlin wusstest. Merk sie dir und gehe dann raus in die deutsche Hauptstadt, um zu sehen, was du entdecken kannst.

1. Berlin ist neunmal so groß wie Paris

Mit ihren 12 Vierteln ist die Hauptstadt Berlin ein Riese. Um es einzuordnen, die größte Stadt Deutschlands ist größer als Paris! Für jeden, der schon mal in der Metropole Thailands war, bedeutet das, dass geographisch gesehen, Berlin so groß ist wie Bangkok!

2. Berlin hat mehr Kanäle als Amsterdam oder Venedig

Wenn du an die wunderschönen Städte Europas denkst, die an Flüssen liegen und Brücken haben, dann denkst du vermutlich zuerst an Amsterdam und Venedig.

Doch die Stadt Berlin mit ihren über 180 kilometer langen Wasserstraßen, die wie Serpentinen geformt sind und mit unglaublichen 1.700 Brücken verbunden sind, übertrumpft Berlin beide dieser berühmten Kanalstädte.

Tatsächlich hat Berlin mehr Kanäle als jede andere Stadt der Welt! Es ist also kein Wunder, dass einer der Lieblingsplätze Berlins in einem Boot auf der Spree ist, an der es viele Strände, Bars und Schwimmgelegenheiten gibt.

3. Berlin hat weltweit die größte türkische Bevölkerung außerhalb der Türkei

Man muss nicht weit gehen, um den Berliner Liebling zu finden: den Döner Kebab. Da es über 1.000 Imbisse gibt, die diesen Snack verkaufen, ist es kein Wunder, dass Berlin die welweit größte türkische Bevölkerung außerhalb der Türkei hat, und laut einigen Quellen vielleicht sogar größer als Istanbul.

Die Legende besagt, dass das Gericht – oder zumindest die moderne Version mit Salat und Sauce in gegrilltem Fladenbrot *da läuft einem das Wasser im Munde zusammen* – sogar in Berlin erfunden wurde. Die Berliner konsumieren 60 Tonnen Fleisch pro Tag! Man kann es ihnen nicht verübeln. Es ist köstlich.

4. In Berlin werden jährlich 70 million Currywürste gegessen 

Wenn du das hier liest, bevor du zu Mittag gegessen hast, dann muss ich mich entschuldigen, denn, wenn dein Bauch wegen des Kebabs schon grummelt, dann wird dir der Gedanke an die geliebte Currywurst dich umhauen. Der Liebling unter den “Fast Foods” Berlins: die Currywurst wird dank ihrer unglaublichen Popularität “kulinarisches Emblem” genannt. Tatsächlich werden jedes Jahr um die 70 Millionen Currywürste in Berlin serviert!

Um der Currywurst zu huldigen, wurde ihr sogar ein 11.840 qm großes “Deutsches Currywurst Museum” errichtet. Schau dir unsere günstigen Plätze zum Essen in Berlin an und lass dir auf keinen Fall den “Konnopke Imbiss” und andere günstige Imbisse entgehen.

4. Berliner heißt hier Pfannkuchen, aber niemand glaubte, dass J.F. Kennedy einer ist

JFKs berühmte “Ich bin ein Berliner” Rede wurde viel diskutiert, und es fing fast in dem Moment an, als er dieses Zitat sagte. Aber leider ist der populäre Mythos, dass er sich als einen marmeladigen Donut bezeichnet hat, nicht richtig.

Ja, es stimmt, dass in vielen Städten Deutschlands ein Berliner ein Donut ist, und ja, Kennedy sagt “Ich bin ein Berliner”, aber leider haben die Grammatik-Nazis festgestellt, dass ein Muttersprachler einfach gesagt hätte “Ich bin Berliner” ohne das “ein”. Trotzdem macht es noch Sinn. Und nein, niemand hat in Berlin wirklich gedacht, dass JFK sich als einen köstlichen Nachtisch bezeichnet hat.

5. Es gab tatsächlich zwei Berliner Mauern

Man könnte vermutlich einen ganzen Artikel zu den Fakten über die Berliner Mauer schreiben, aber von den vielen interessanten Details, die es zur Struktur gibt ist das Interessanteste vermutlich, dass es zwei Mauern gab und nicht nur eine, wie der Name vermuten lässt – andererseits klingt “Berliner Mauern” auch nicht ganz so ominös.

Zwischen den zwei Mauern gab es einen schrecklichen, 140 m langen “Todesstreifen” mit Wachtürmen, Stolperdraht und Soldaten, die alle Unbefugten erschießen sollten. Schrecklich. Tatsächlich litten viele Ost-Berliner wegen der Mauer an der sogenannten “Mauerkrankheit”.

Patienten, die an der Mauerkrankheit litten, hatten symptomatisch Angst vor beengten Räumen und sie litten unter Depression, Verfolgungswahn und versuchten mehrfach, sich umzubringen.

Außerdem wissen viele nicht, dass das Ende der Mauer in Budapest begann. Sechs Monate bevor die Berliner ihre Hammer rausholten, gab es schon Risse im Fundament.

Und endlich kam der Fall der Mauer zustande, weil der Politbüro Politiker Günter Schabowski einen bürokratischen Fehler begann. Schabowski ist in als der Mann in die Geschichte eingegangen, der Berlin mit einem Wort wiedervereinigte. Im November 1989 improvisierte er eine Antwort, als er bei einer Pressekonferenz zu einer neuen Regel befragt wurde, die Ost-Berlinern einen Pass gab, mit dem sie uneingeschränkt reisen konnten, sogar westlich des Eisernen Vorhangs. Als er gefragt wurde, wann diese Regel in Kraft treten würde, kratzte er sich verwirrt am Kopf und antwortete: sofort. Und so sollte es also sein: In 28 Sekunden hob er eine Teilung auf, die 28 Jahre gedauert hatte.

6. In Berlin beging Michael Jackson einen “schrecklichen Fehler”

Wenn du durch das ikonische Brandenburger Tor gehst wirst du auf das Hotel Adlon treffen. Auf den ersten Blick ist es nichts weiter als ein weiteres schönes Hotel. Keine große Sache, Europa ist voll von ihnen. Doch über die Jahre hatten viele reiche und berühmte Leute ihr zweites Zuhause in diesem Hotel. Der denkwürdigste Besuch war von Michael Jackson.

Erinnerst du dich daran, als der “King of Pop” der Welt seinen jüngsten Sohn Blanket vorstellen wollte? Wer könnte vergessen, wie das Baby in den Armen seines Vaters über der Reling eines Balkons hing? Obwohl Michael Jackson keine bösen Absichten hatte und seinen Fans nur seinen ganzen Stolz zeigen wollte, würde er dies seinen “schrecklichen Fehler” nennen. Michael wollte, dass die Welt dieses Ereignis vergisst.

7. In Berlin gibt es die beste Technologie

In der Gallerie Lafayette im Shopping Viertel Berlins nahe der Friedrichstraße gibt es Bankautomaten, die es den Kunden erlauben, Gold zu bekommen. Ja, du hast richtig gelesen: Gold. Das wertvolle Metall ist in Massen verfügbar und wiegt bis zu 250 Gramm.

Und, wenn das noch nicht reicht, geht es noch besser. Wenn du nachts feiern gehst und dich irgendwann ohne Schuhe wiederfindest, mach dir keine Sorgen. Geh einfach zum “Fritzclub”, wo es einen Automaten mit Ballerinas für 9 € gibt. Yep, komm nach Berlin und du findest dich mit Alice in der Hasengrube wieder.

8. Berlins öffentliche Verkehrsmittel reisen jeden Tag 8,7 Mal um die Erde und fast die Hälfte ist unter der Erde

Es wird geschätzt, dass 40 % der Struktur Berlins tatsächlich unter der Erde ist. Denn es gibt in Berlin große Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, Tunnel, Abwasserkanäle und Brauereikeller. Das führt dazu, dass die Stadt fast doppelt so groß ist wie sie scheint. Viele von den Bunkern, die während des Zweiten Weltkrieges gebaut wurden, kann man heute besuchen, also lass es dir nicht entgehen, die geheimnisvollen Tunnel, Schlafzimmer, Badezimmer und sogar Entbindungszimmer zu erkunden.

Die Geschichtsstunde ist noch nicht zu Ende. Wenn du die Stadt erkundest und nicht sicher bist, ob du im Osten oder im Westen bist, schau einfach nach den Straßenbahnschienen. Kannst du sie sehen? Wenn ja, dann bist du in Ostberlin: Nach der Einigung wurden die Straßenbahnen in Westberlin verboten und stattdessen investierte man in die U-Bahn. Deswegen haben wir auch heute dieses gigantische Transportsystem. Um noch eins draufzusetzen, das Verkehrsnetz, BVG, zu denen Busse und Züge zählen, legen jeden Tag eine Strecke zurück, die so lang ist wie 8,7 Mal um die Erde. Ich habe ja gesagt, die Stadt ist groß. Ein Ausflug nach Berlin bietet also nicht nur Museen und Chaos, sondern auch die Möglichkeit, die Erde zu umrunden. Da ist doch mal eine Leistung für deinen Lebenslauf.

9. Es gibt mehr Regentage als Museen in Berlin

Es gibt beeindruckende 180 Museen in Berlin und in der Regel 106 Regentage im Jahr. Wenn du also das schlechte Wetter als Anreiz für die Kultur nimmst, wirst du immer noch Schwierigkeiten haben, sie alle zu sehen!

Fünf dieser weltberühmten Instituionen, die eine kleine Insel an der Spree bilden, sind ein absolutes Muss. Wenn du Student/in und auf der Suche nach einem Ort bist, wo du nächstes Jahr eine Uniparty veranstalten willst, dann vergiss nicht, dass du das schöne “Bode Museum,” den nördlichen Tipp der Insel, für eine epische Nacht der Ausschweifung für nur 8.000 € mieten kannst.

#BarGains

10. Leute, die in den Clubs feiern, könnten eine Stadt füllen

Und wenn wir schon bei dem Thema Parties sind, es ist kein Geheimnis, dass die Stadt ein wahrer Zufluchtsort für Nachteulen ist. Es tanzen tatsächlich jedes Wochenende etwa 50.000 Leute in den Clubs. Das ist fast die Größe der Bevölkerung von Durham in Großbritannien oder Grasse in Frankreich!

Suchst du ein Zimmer in dieser unglaublichen Stadt, damit du all ihre geheimen Schätze erkunden kannst? Schau dir unsere Zimmer in Berlin an!


Danke, dass du diesen Blog gelesen hast!

Kennst du verborgene Fakten über Berlin? Lass es uns in den Kommentaren wissen. Und vergiss nicht, wenn du eine Studentenunterkunft in Berlin brauchst, dann wirst du das perfekte zweite Zuhause hier auf  Uniplaces finden.

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